Die kreative Erntezeit & mein persönlicher Schnitt
Lughnasadh, oft auch Lammas genannt, ist das erste Erntefest im Jahreskreis. Es ist benannt nach dem keltischen Gott Lugh, ein Gott der Sonne, des Handwerks & der Fruchtbarkeit. Der Name Lammas kommt vom altenglischen “hlāfmæsse”, was “Laib-Messe” oder “Brotmesse” bedeutet. Dieses Fest ehrt die erste Getreideernte des Jahres, insbesondere von Weizen, Gerste & Roggen. Und lädt uns ein innezuhalten: ✨ Was haben wir genährt? Was dürfen wir jetzt ernten – im Außen und im Innen?
Dennoch erinnert uns Lammas auch an die Vergänglichkeit. Denn mit der Ernte beginnt zugleich der sanfte Übergang in die dunkle Jahreshälfte.
👩🏻🌾 Das Schnitterfest – Symbolik & Tiefe

Im deutschsprachigen Raum wurde Lammas volkstümlich als Schnitterfest bezeichnet. Interessanterweise trägt das Wort “Schnitt” dabei eine doppelte Bedeutung:
- Wörtlich: Das Schneiden des reifen Getreides → Nahrung, Fülle, Überleben
- Symbolisch: Der Schnitt als Wendepunkt
Zeit des Loslassens, der Wandlung, des Abschieds vom Überfluss des Sommers. Der Schnitt trennt das Alte vom Neuen. Wie eine Sichel, die Ernte und Neubeginn zu gleich markiert. Ein Fest der Reife, der Dankbarkeit und der stillen Rückschau.
🕰️ Schuljahres-Ende als inneres Schnitterfest
In meinem Alltag als Erzieherin in einem Förderzentrum für geistig behinderte Kinder zeigt sich diese Symbolik ganz konkret: In Bayern endet jetzt das Schuljahr – zeitgleich mit Lammas.
Früher fragte ich mich, warum das Schuljahr eigentlich mitten im Kalenderjahr endet. Heute sehe ich die Parallelen zum keltischen Jahreskreis ganz klar:
“Die Kinder haben gelernt, gereift, geerntet – jetzt folgt die Ruhe.”
Ich verabschiede mich von meinen Vorschulkindern, mache meinen Gruppenraum “ferienfest” und tauche selbst ab, in die Sommerpause.
🌾 Mein Jahr in der Rückschau

Die Natur beginnt zu zeigen, was sie genährt hat.
Und auch wir dürfen fragen: “Was ist in mir gereift? Was darf ich mir selbst anerkennen – vielleicht zum ersten Mal laut?”
In mir war dieses Jahr viel in Bewegung. Ich durfte mich als ArtNight-Hostin etablieren, meine Angebote schärfen und mein Business weiterentwickeln – mit Mut, Unsicherheiten und vielen bunten Abenden voller Farbenzauber.
Jetzt – zur Lammas-Zeit – spüre ich: Ich habe Erfahrungen gesammelt. Ich bin gewachsen. Als Frau. Als Künstlerin. Als Kunsthexe. Als Selbständige. Als Mensch.
✨ Die leise Kraft des Dranbleibens
Ernte bedeutet nicht immer Launches oder Likes. Manchmal ist es die stille Kraft einfach dran zu bleiben.
Ich denke zurück an meine erste ArtNight – Aufregung, Unsicherheit, Vorfreude.
Und heute? Ich teile meine Begeisterung & begleite Menschen in ihre kreative Schöpferkraft. Und sehe, wie aus Ideen echte Erlebnisse werden.
Das ist meine Ernte. 🫶🏼

🎨 Business als kreativer Prozess
Auch im Hintergrund ist viel passiert: Ich habe Texte überarbeitet, Farben neu gewählt, Ideen geformt. Zwar nicht immer sichtbar für andere, aber dennoch spürbar für mich.
Lammas erinnert uns daran, auch das Unsichtbare zu ehren:
- Das innere Sortieren
- Das mutige Strukturieren
- Das intuitive Nachjustieren
Auch das ist Kreativität – nur mit anderen Werkzeugen.
🌻 Sichtbarkeit als Akt der Würdigung
Gerade in dieser Zeit dürfen wir sichtbar werden – nicht etwa aus Ego, sondern vielmehr aus Dankbarkeit.

- Zeig dein Werk
- Teil deinen Weg
- Sag dir selbst: “Ich bin gewachsen.“
Vielleicht magst du das auf deine eigene Weise tun:
✨ mit einem Post ✨ mit einem Ritual ✨ mit einer Collage oder einem Stück selbst gebackenem Brot.
💫 Einladung an dich
Falls du in diesem Jahr an deinem kreativen Weg gebaut hast – unabhängig davon, ob sichtbar oder ganz für dich – dann ist genau jetzt der richtige Moment, still zu werden und hin zu spüren.
🌀 Frag dich:
– Was habe ich genährt, das nun Früchte trägt?
– Welche Schritte verdienen ein leises „Wow“?
– Wie kann ich mich selbst feiern – ganz ehrlich, ganz weich?
🔮 Fazit: Deine Ernte ist einzigartig
Lammas ist nicht einfach ein zu erreichendes Ziel, sondern vielmehr ein Zwischenleuchten auf deinem Weg. Ein Innehalten zwischen Wachsen & Loslassen. Und manchmal ist die wertvollste Ernte einfach: Ich bin mir selbst näher gekommen.
Ich feiere dich & alles, was durch dich gewachsen ist.
Und wenn du magst, dann teil deine goldene Ernte gerne mit mir – sei es auf Instagram, per Nachricht oder im echten Leben.
Ich freue mich, dich leuchten zu sehen. 🌟
🥖 Bonus: Maisbrot für Lammas

Schnell, herzhaft & voller Intention. Perfekt für dein eigenes Dankbarkeitsritual!
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